Rumantsch

In Ardez wird heute noch hauptsächlich Rätoromanisch gesprochen und zwar das für das Unterengadin typische Idiom «Vallader».
Vierte Landessprache

Rätoromanisch ist eine unserer 4 Landessprachen, sie wurde 1938 als vierte Landessprache in der Bundesverfassung verankert.
Laut einer Erhebung aus dem Jahre 1990 sprechen 1% der Schweizer Rätoromanisch.

 Deutsch
 Französisch
 Italienisch
 Rätoromanisch
4 sprachige Schweiz
Sprachaufteilung in der Schweiz
Sprachgeschichtliches

Rätoromanisch ist eine romanische oder neolateinische Sprache wie das Spanische, Französische oder Italienische.
Rätoromanisch ist eine Sammelbezeichnung für drei geografisch nicht zusammenhängende romanische Sprachgebiete im mittleren und östlichen Alpengebiet. Dies sind Friaulisch und Dolomitenladinisch in Italien und Bündnerromanisch im Kanton Graubünden (CH).
15 v.Chr. erobern die Römer unter Kaiser Augustus den Alpenraum. Das Gebiet wurde als Provinz Rätien ins römische Reich integriert. Das Volkslatein breitete sich aus und verband sich mit den vorherigen Sprachen. So entstand ein Vulgärlatein mit rätischer Prägung, das sich dann allmählich zum heutigen Rätoromanisch entwickelte. Seit dem Erschliessen der Alpen und dem Aufkommen des Fremdenverkehrs wird es immer stärker zurückgedrängt.

Idiome

Das Rätoromanische im Kanton Graubünden gliedert sich in 5 Idiome (Sprachvarianten). Bis vor kurzem gab es keine gemeinsame Schriftsprache, erst 1982 wurde eine solche geschaffen, sie nennt sich «Rumantsch Grischun».

 Sursilvan
 Sutselvan
 Surmiran
 Putèr
 Vallader
Idiome
Sprachvarianten des Rätoromanischen

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